verein chinesischer gastronomie in deutschland e v

Satzung

des Verein der chinesischen Gastronomie in Deutschland

(In der Fassung vom 25.02.2015)

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein trägt den Namen: Verein der chinesischen Gastronomie in Deutschland (Abkürzung: VCGD). Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Seit seiner Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt führt er den Zusatz e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in der Ahornstraße 43, 65933 Frankfurt am Main. Der Post soll nach Hagen weitergeleitet werden mit der Anschrift Stadtgartenallee 1, 58089 Hagen

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf allen Gebieten der Kultur mit Hauptaugenmerkmal auf der chinesische/asiatische Gastronomie-/ Hotelbranche. Ziel ist es auch deren Zulieferer sowie die zusammenarbeitende Betriebe in Deutschland zu vereinen und zu vertreten.

1. Ziel des Vereins ist dabei:

a. Für die Mitglieder des Vereins eine Plattform zu errichten für die bessere Kommunikation, Vertiefung der Zusammenarbeit und Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses.

b. Interessierte deutsche und ausländische Mitbürger durch vielfältige Veranstaltungen über die Lebens-, Trink-, Esskultur, sowie Geschichte und Lebensgewohnheiten von China hier in Deutschland bekanntzumachen.

c. die Unterstützung des Erfahrungsaustausches sowohl zwischen deutschen und ausländischen Mitbürgern untereinander als auch mit Einrichtungen in Deutschland und China,

d. die Sammlung, Bereitstellung und Verwertung von Informationsmaterial für deutsche und ausländische Mitbürger sowie die Herausgabe von Veröffentlichungen, soweit diese geeignet sind, den o.g. Zwecken zu dienen,

e. die Pflege der Medienkultur in beiden Ländern, um die Aktivitäten und Erkenntnisse des Vereins einem öffentlichen Personenkreis zu unterbreiten,

f. die Förderung der Teilnahme deutscher und ausländischer Mitbürger am sozialen und kulturellen Leben, um die Integration in Deutschland und China zu fördern,

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich der Verein folgende Aufgaben gestellt:

a. Die Organisation und Durchführung gemeinsamer deutsch-chinesischer Veranstaltungen und Lesungen zu kulturellen Belangen über Technik, Bildende Künste, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft. Hierzu werden Mitglieder, geladene Gäste und Spezialisten aus Deutschland und China durch ihr jeweiliges Fachwissen Beiträge leisten, das sie beispielsweise durch ihr Leben im jeweiligen Gastland/Heimatland oder durch schwerpunktmäßige Tätigkeiten und Erfahrungen erlangt haben;

b. Die Teilnahme und Durchführung deutsch-chinesischer Foren und Aktionen, bei denen sich Mitglieder und Gäste austauschen, die Ergebnisse analysieren, verarbeiten und der Verein diese veröffentlicht;

c. Die Durchführung von gemeinsamen Gourmet-, Kultur-, Musik-, Tanzfestivals und sonstigen kulturellen Veranstaltungen sowie Kunstausstellungen, welche die deutsch-chinesische Kultur und Zusammenarbeit zum zentralen Thema haben;

d. Veranstaltungen für den intensiven Austausch zu aktuellen und generellen Themen im Gastland lebender Personen;

2. Der Verein ist der Auffassung, dass im jeweiligen Gastland niedergelassene Ausländer zu den genannten Zwecken beitragen können. In Deutschland wird die größte und am längsten ansässige Gruppe der Auslandschinesen durch Gastronomen gestellt, weshalb die Entstehung des Vereins insbesondere auf diese Gruppe zurückzuführen ist, aber auf diese nicht beschränkt ist. Nach dem chinesischen Verständnis spielt das leibliche Wohl eine zentrale Rolle im sozialen und kulturellen Lebens. Dies und die besondere Erfahrung im deutsch-chinesischen Zusammenleben kommen durch die Namensgebung des Vereins zum Ausdruck. Damit sind keine direkten oder mittelbaren Eigenzwecke der Vereinsmitglieder Verbunden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürliche Personen über 18 Jahre werden, die geschäftsfähig sind und in Deutschland wohnen, sowie juristische Personen mit Sitz in Deutschland. Sie haben aktives und passives Wahlrecht. Der Verein kann wichtige finanzielle Unterstützer als Sponsor-Mitglieder und wichtige Mäzene als Ehrenmitglieder akzeptieren. Sponsor-Mitglieder und Ehrenmitglieder werden vom ständigen Vorstand des Vereins ernannt. Sie sind nicht auf bestimmte Branchen beschränkt, haben aber kein aktives und passives Wahlrecht.

2. Rechte der Mitglieder:
a. Aktives und passives Wahlrecht und Stimmrecht im Verein.

b. Recht auf Teilnahme und Mitwirkung an allen Aktivitäten des Vereins.

c. Recht auf Ratschläge gegenüber des Vereins.

3. Pflichten der Mitglieder:
a. Durchführung der Beschlüsse sowie Unterstützung und Teilnahme an allen Aktivitäten des Vereins.

b. Festhalten an der Satzung und an den Bestimmungen des Vereins und die Wahrung der berechtigten Interessen des Vereins.

c. Entrichtung des vom ständigen Vorstand vor Ende Februar jeden Jahres festgelegten Mitgliedsbeitrags. Solange das Mitglied seinen Beitragspflichten nicht nachkommt, sind seine Rechte suspendiert.

d. Mitteilung von wichtigen Informationen und Bereitstellung der entsprechenden Unterlagen an den Verein.
4. Beitritt und Austritt:
a. Der Beitritt zum Verein erfolgt freiwillig. Die Mitgliedschaft wird erworben durch die Stellung eines schriftlichen Aufnahmeantrages an den Vorstand, über den der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss entscheidet.

b. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt des Vereinsmitgliedes aus dem Verein. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres.

c. Ein Mitglied, das in grober Weise gegen die Satzung verstößt, kann durch einen Beschluss des ständigen Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden.

§ 4 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie hat folgende Funktionen:

a. Festlegung und Änderung der Satzung.

b. Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie des ständigen Vorstands.

c. Überprüfung des Arbeitsberichtes und Finanzberichtes des ständigen Vorstands.

d. Beschießung aller sonstigen wichtigen Angelegenheiten.

2. Die Mitgliederversammlung ist alle zwei Jahre vom ständigen Vorstand einzuberufen. Die Einladungen zur Mitgliederversammlung müssen mindestens vier Wochen vor der Versammlung schriftlich den Mitgliedern zugeschickt/ zugefaxt oder gemailt werden.

3. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, sofern nicht durch Gesetz oder Satzung eine andere Mehrheit vorgeschrieben ist.

4. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

5. Die Briefwahl ist für sämtliche Entscheidungen der Organe des Vereins zulässig.

§ 5 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus max. 20 Personen, die vom ständigen Vorstand nach dem entsprechenden Anteil der Mitgliederzahl in verschiedenen Bundesländern nominiert und durch die Abstimmung der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt werden. Die Wiederwahl ist zulässig. Zum Vorstand nominiert werden nur Personen, die mindestens zwei Jahre Mitglied des Vereins sind. Die Mitglieder des Vorstands vertreten die Rechte und Interessen der Vereinsmitglieder aus den jeweiligen Regionen, verbinden die Kontakte zwischen den Mitgliedern und dem ständigen Vorstand, senden und empfangen verschiedene Dokumentationen, organisieren für den Verein in seinen jeweiligen Regionen Veranstaltungen und führen diese in Vertretung des Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vorstands sind verpflichtet, ehrenamtliche Tätigkeiten für den Verein im zumutbaren Rahmen zu übernehmen, aktiv am Vereinsleben mitzuwirken und bei Sitzungen der Mitglieder und des Vorstands nicht unentschuldigt zu fehlen. Verhinderungsgründe sind rechtzeitig mindestens zwei Wochen vorab mitzuteilen. Die Vorstandssitzung ist ein Mal im Jahr abzuhalten und wird durch den ständigen Vorstand durchgeführt. Verletzt ein Vorstandsmitglied seine Pflichten in schuldhafter Weise trotz vorheriger Abmahnung durch den ständigen Vorstand, ist der ständige Vorstand verpflichtet, das Vorstandsmitglied seines Amtes zu entheben. Der ständige Vorstand beruft eine Vorstandsversammlung zwecks Wahl eines Nachfolgers ein.

2. Der ständige Vorstand ist das Exekutivorgan der Mitgliederversammlung. Er übt während der Sitzungsperiode die Funktionen und Befugnisse der Mitgliederversammlung aus. Er ist für die Mitgliederversammlung verantwortlich. Die Wahl des ständigen Vorstands wird in geheimer schriftliche Abstimmung durchgeführt und erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Kandidaten, welche die meisten Stimmen bekommen, sind gewählt worden. Der ständige Vorstand besteht aus max.9 Personen und wird jeweils für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Zum ständigen Vorstand nominiert werden können nur Personen, die mindestens zwei Jahre Mitglied des Vorstands sind.

3. Der ständige Vorstand und somit der Verein wird im Sinne von § 26 BGB von dem Vorsitzenden vertreten. Der Vorstandsvorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er ist einzelvertretungsberechtigt. Der Vorsitzende darf bei Abwesenheit Personen aus der Vorstand kurzfristig mit schriftlichen Vollmacht beauftragen den Vorsitzenden gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

4. Der ständige Vorstand hat die folgenden Funktionen:

a. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

b. Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

c. Berichterstattung gegenüber der Mitgliederversammlung über die Arbeit und den Jahresabschluss.

d. Entscheidung über die Aufnahme und Ausschließung des Mitgliedes gemeinsam mit den übrigen Vorstandsmitgliedern.

e. Führung aller derzeit noch einzurichtenden Organe des Vereins zwecks Durchführung ihrer Arbeit.

f. Beschlüsse über die Grundsätze, Pläne und Sitzungsprogramme sowie Vorschläge für die Namensliste für die ständigen Vorstandsnachfolger herbeizuführen..

g. Herbeiführung von Beschlüssen aller sonstigen wichtigen Angelegenheiten.

5. Eine Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Gefasste Beschlüsse sind erst mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder wirksam, sofern nicht durch Satzung eine andere Mehrheit vorgeschrieben ist.

6. In jedem Geschäftsjahr müssen mindestens zwei Sitzungen vom ständigen Vorstand einberufen werden. Im besonderen Fall kann eine ständige Vorstandssitzung auch in den Formen elektronischer Kommunikation durchgeführt werden

7. Ein Sekretariat wird vom ständigen Vorstand eingerichtet, es ist für die Kontaktverbindung, und andere tägliche Angelegenheiten zuständig. Der Generalsekretär wird vom ständigen Vorstand ernannt. Der ständige Vorstand wird verschiedene Arbeitsausschüsse einrichten.

8. Mehrere Ehrenvorsitzende können vom Verein bestellt werden.

§ 6 Finanzmanagement

1. Der Verein wird finanziert durch:

a. Beiträge der Mitglieder

b. Spenden und Unterstützungsbeiträge

c. Zinsen

d. Sonstige legale Einkünfte

2. Im Verein wird ein Finanzverwaltungssystem errichtet, das auf einer rechtmäßigen, wahren, genauen und vollständigen Buchhaltung basiert und den Grundsätzen Ordnungsgemäßer Buchführung entspricht.

§ 7 Änderung der Satzung

Über Satzungsänderungen und die Änderung des Vereinszwecks entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen und Zweckänderungen sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

§ 8 Vereinsauflösung und Vermögensauflösung

1. Bei Beendigung des Vereinszwecks, bei Selbstauflösung des Vereins und bei einer eventuellen Spaltung des Vereins oder beim Zusammenschluss mit anderen Institutionen muss der Verein aufgelöst werden.

2. Die Auflösung des Vereins muss von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen und im Vereinsregister eingetragen werden.

3. Vor der Vereinsauflösung muss ein Ausschuss für die Abrechnungen gebildet werden, der für Rückforderungen und Zahlungen von Verbindlichkeiten zuständig ist und der alle anderen Angelegenheiten für die Vereinsauflösung erledigen muss. Während der Abrechnung darf der Verein keine andere Tätigkeit durchführen. Das verbliebene Vereinsvermögen wird auf die (verbliebenen) Mitglieder verteilt.

4. Der Verein wird nach der Abmeldung beim Vereinsregister abgemeldet.

§ 9 Anhang

Die geänderte Satzung ist am 21.06.2015 durch die Mitgliederversammlung abgestimmt und angenommen.

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